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Meine erste Reise nach Afrika begann eigentlich bei einem feucht-fröhlichen Treffen im Gästeblockhaus der Nachbarsfamilie. Wolfgang B. erzählte begeistert von Namibia, seinen Schönheiten, der Einsamkeit und der Ruhe abseits des Massentourismus.

Für mich war das natürlich Musik in den Ohren. Den Norden Afrikas kannte ich von meiner Seefahrtzeit her: Casablance, Ceuta, Mohammedia, Agadir...
Damals fuhr ich als Leichtmatrose auf dem MS "Tazacorte" der NEPTUN aus Bremen. Die Tazacorte war ein alter Seelenverkäufer mit zwei alten U-Boot Dieseln (einer war immer defekt und wurde ständig überholt). Das Fahrtgebiet war allerdings super - ich hatte nie Geld übrig...
Der Wunsch , diese Eindrücke zu ergänzen, Neues zu erleben, ließ eine Gänsehaut entstehen und Reiselust kam auf.
Kurz gesagt, die Reise wurde festgemacht und drei / vier Tage später lagen schon die Flugscheine im Briefkasten.
Wolfgang sagte nur: "Ein Mann, ein Wort. Du wolltest doch mit!"

Und es wurde eine wunderbare Tour durch den wilden, einsamen Norden Namibias zu den Himbas, den Halbnomaden im Kaokoland.

Inzwischen war ich schon fünfmal in Afrika....


Dieses Bild entstand auf der schönen Jagdfarm von Hubert Sch. im Erongogebirge. Von hier aus starteten wir zwei Tage später in Richtung Atlantik.

In Svakopmund war das Wetter sonnig und warm, nur im Atlantik konnten wir nicht baden, denn das Wasser ist zwar fischreich aber hundekalt. So haben wir uns die Füße naß gemacht und das war auch ganz angenehm.

















In Svakopmund haben wir bei "Kückis" erst einmal Lobster gegessen und dann eine Sehenswürdigkeit ersten Grades, den frisch renovierten alten Bahnhof angesehen. Schön ist er...







Danach fuhren wir über Sand- und Salzstraßen nach Norden und durchquerten den Wüstenstrich an der Küste. Links sahen wir die Wellenkämme des Atlantiks, rechts von der Pad dehnte sich

der Wüstenstreifen mit Sand, Fels- und Gesteinsformationen in allen Farben und Formen. Als wir später in das heiße Landesinnere (bis zu 45 Grad im Fahrzeug) fuhren, setzten sich die wunderbaren wechselnden Landschaften und der pflanzliche Bewuchs in seiner Vielfalt fort.
Um uns herum Ruhe, Einsamkeit. Die Stille wurde nur durch wenige Geräusche unterbrochen. Fahrzeuge mit Menschen waren selten und nur in der Nähe von Siedlungen oder Farmen zu sehen.

Die bizarren Formen der Landschaften und der Faua und Flora Namibias sind einfach überwältigend - wenn man sich dafür begeistern kann.

Interessante Menschen gab es unterwegs immer wieder zu sehen. Manchmal waren es Hirten mit Kühen oder Ziegen, oft waren es Reiter auf Eseln - die aus dem Nichts kamen und irgendwohin ritten oder wir trafen sie bei einer kurzen Rast in Super-Märkten oder kleinenVerkaufsständen oder in bottle-shops wieder.


Sie begegneten uns immer freundlich und ließen sich schnell auf Gespräche ein.

 
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