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Schon in der Schulzeit habe ich mich für das Nomadenvolk der Tuareg interessiert.

Im Januar 2008 war es dann soweit: nach Erledigung aller Formalitäten, den Impfungen (Ich hatte mit dem Malariamittel Lariam erhebliche gesundheitliche Probleme!) und ersten Kontakten mit dem Reiseveranstalter reisten wir einen Tag früher als geplant von Stuttgart über Paris in die Landeshauptstadt Bamako. Von dort aus ging es dann mit drei Geländewagen entlang der Lebensader des Landes, dem Niger, nach NO bis Tomboukou. Von dort aus wühlten wir uns durch den Tiefsand des Sahel bis nach Essakane, um an dem 8. Internationalen Musikfestival vor der imposanten Kulisse der Sahara teilzunehmen.

Bereits am 2. Tag fiel der erste Wagen mit Kupplungsschaden aus, mehrere Reifenpannen führten infolge der rustikalen Straßenverhältnisse zu kurzen Unterbrechungen der anstrengenden Reise. Unterwegs übernachteten wir in mehr oder weniger komfortablen Camping Hotels. Schlafsäcke waren unbedingt erforderlich.

Auf diese Weise konnte unsere international zusammengewürfelte Reisegruppe (Japaner, Inder, Australier, Deutsche, Belgier, Amerikaner und Engländer) auch die kulturhistorisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten des Landes erleben. Und die waren einfach überwältigend. Wir landeten im Mittelalter...


Das moderne Zentrum von Bamako ist von Hochäusern und Hotels geprägt.


Unterwegs am Niger. Frauen waschen.

Auf einer vorgelagerten Insel bei Mopti leben Fischer (Bozo) in diesen Häusern.

Handel am Nigerufer in Mopti.

Pirogen in allen Größen und Farben prägen das Bild. Sie werden in Mopti in Handarbeit nach alter Tradition hergestellt.

In der Stadt beeindruckt die Moschee, erbaut aus Banko / Lehmgemisch.


Im Dogonland haben Pygmäen, die Telem, und später die Dogon im 15. Jh. ihre Häuser und Speicher in die Cliffs gebaut.    Die Szene ist grandios.



Die Traditionen der Dogon sind durch  die Islamisierung aber auch den zunehmenden Tourismus gefährdet.

Nach dem Aufenthalt im Dogonland ging es weiter nach Tombouktou...

Die Überquerung des Niger mußte per Fähre erfolgen.

Eine der Moscheen in Tombouktou. Neu und sehenswert.

Esel sind die armen Schweine in Mali (und nicht nur in Mali). Sie müssen aber auch alles schleppen...

Auf dem Weg nach Essakane - festgefahren. Jezt heißt es "Buddeln" und dann "Schieben".

Da ist sie nun - die Sahara. Heiß, trocken und natürlich staubig und sandig.

Die prächtig geschmückten Wüstenschiffe die Tuareg.

Buntes Treiben herrscht auf dem 8. Festival au desert mitten im Sahel.

Vor den Zelten der Tuareg wird gekocht, gebraten und gesotten. Vorher wurden die mitgebrachten Ziegen oder Schafe geschächtet. Kühlschränke gibt es in der Wüste nun einmal nicht.

Und das ist ein Blick aus einem Tuaregzelt nach draußen. Wir haben 3 Tage darin und im Sand geschlafen und gelebt.


Straße in Tombouktou, staubig, unbefestigt.

Warten auf die Niger-Fähre. Markthalle - hier werden Waren aller Art feilgeboten.     Z. B. frischer und geräucherter Fisch.

Mit uns warten schöne Frauen.

Auf Booten sitzen neugierige Jungen.

So sieht es aus, wenn ein Bus sich beim Verladen festgefahren hat. Nach 2 1/2 Stunden haben 30 Leute ihn mit Wagenhebern angehoben und wieder flott gemacht.

Überfahrt nach Djenne.         Mit Esel- und Pferdewagen wird nahezu alles transportiert.



Marktleben vor der Großen Moschee. Ein besonderes Erlebnis.


Straßen in Djenne.

So geht es auch.

Blick vom Restaurant über die Dächer der Stadt auf die Große Moschee.

Die Große Moschee in Djenne.

                             Lehmbau mit sudanesichem Einschlag. Schön und fragil.







Der Hafen von Segou. Hier wird gewaschen, gebadet, gearbeitet, beladen, entladen....


Es war eine tief beeindruckende und aber auch anstrengende Reise durch ein interessantes und schönes westafrikanisches Land.


 
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